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Signal des Aufatmens

Familienbund begrüßt Entscheidung zu Ladenöffnung an Sonntagen

Monika_Boegelmann_150.jpgErleichtert hat der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück in einer Stellungnahme am 02.12.2009 auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts reagiert, der Ladenöffnung an Sonntagen Grenzen zu setzen. Die Vorsitzende des Familienbundes, Monika Bögelmann, nannte diese Entscheidung ein "deutliches Signal zum Aufatmen für alle, denen Familie, verwandtschaftliche Beziehungen und Religion noch wichtig" sei.
"Gerade an den Adventssonntagen ist die Ausdehnung der Konsumwelt doch unerträglich," so Bögelmann. Für Äußerungen wie die des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, die richterliche Entscheidung sei ein "Rückschritt für das Christmas-Shopping", habe sie überhaupt kein Verständnis. Man müsse sich schließlich mal vor Augen führen, was eigentlich der Hintergrund von Advent und Weihnachten sei. Wenn dieses Bewusstsein verloren gehe, bedeute das auch einen Rückschritt für Kultur, Werte und das gesellschaftliche Miteinander.

 

 
Neuer Geschäftsführer beim Familienbund im Bistum Osnabrück

Rückblick auf die Kampagne "MehrKinderwagen"

FDK_Wechsel_Gesch__ftsfuehrung_300.jpgDer Familienbund im Bistum Osnabrück hat in seiner letzten Vorstandssitzung Peter Klösener zum neuen Geschäftsführer bestellt. Der 48-jährige Osnabrücker ist Sozialmanager und Diplom-Sozialpädagoge und war bis Oktober als Leiter der Diözesanstelle des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum Osnabrück tätig. Peter Klösener löst Dr. Ursula Licher-Rüschen ab, die seit 2007 beim Familienbund tätig war. Er ist zugleich für das "Zentrum für ehrenamtliches Engagement" zuständig, das bei der Katholischen LandvolkHochschule in Oesede angesiedelt ist.
 
Die Vorsitzende des Familienbundes, Monika Bögelmann, dankte Ursula Licher-Rüschen insbesondere für die Begleitung des Projektes "Ein partnerschaftliches Lernprogramm" (EPL), das über den Zeitraum von drei Jahren vom Familienbund Osnabrück verantwortlich durchgeführt wurde. Im EPL-Gesprächstraining werden grundlegende Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten mit Paaren eingeübt. Mit diesen Fertigkeiten sprechen die Paare dann über wichtige Themen ihrer Partnerschaft. 

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Familienbund fordert Wahlfreiheit

Warnung vor polarisierender öffentlicher Diskussion um Betreuungsgeld
Der Familienbund der Katholiken hat davor gewarnt, in der Debatte um das geplante Betreuungsgeld häusliche und außerhäusliche Betreuung von Kleinkindern gegeneinander auszuspielen. „Eine moderne und tolerante Gesellschaft muss jedes Familienmodell gleichermaßen anerkennen und unterstützen. Deshalb brauchen wir neben mehr und besseren Kinderbetreuungsangeboten auch eine bessere finanzielle Förderung aller Eltern mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. Nur dann können junge Eltern wirklich wählen, wie sie Familie leben wollen“, sagte heute die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken, Elisabeth Bußmann.

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Kinderfreibetrag und Kindergeld müssen um mindestens 18 Prozent steigen!
Existenzminimumbericht der Bundesregierung ist wirklichkeitsfern
Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück hat den heute vorgestellten Existenzminimumbericht der Bundesregierung scharf kritisiert. „Das Bundesfinanzministerium versucht hier, das Existenzminimum von Kindern künstlich niedrig zu rechnen. Die Steuerfreistellung der Kinderkosten ist aber das verfassungsmäßige Recht der Eltern und kein Geschenk der Bundesregierung“, sagte die Vorsitzende Monika Bögelmann. 
Nach eigenen Berechnungen des größten deutschen Familienverbandes sind die Mindestkosten für den Lebensunterhalt eines Kindes seit der letzten Anhebung des Steuerfreibetrages im Jahr 2002 um rund 18 Prozent gestiegen. Der Familienbund fordert daher, den Kinderfreibetrag auf 6.829 Euro jährlich und das Kindergeld um 28 Euro auf 182 Euro monatlich für erste bis dritte Kinder sowie um 32 Euro auf 211 Euro für weitere Kinder zu erhöhen. 
„Jeder weiß, wie sehr die Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Das darf die Bundesregierung nicht länger ignorieren“, sagte Frau Bögelmann. 
Die Pläne der Bundesregierung, den Freibetrag um rund 200 Euro und das Kindergeld um zehn bzw. 16 Euro zu erhöhen, bezeichnete Monika Bögelmann als „realitätsfern“. Sie warnte die Bundesregierung davor, Eltern die ihnen zustehende finanzielle Entlastung zu verweigern. „Wer an den Familien spart, der spart an unserer Zukunft“, so Bögelmann.  
19. November  2008
 
Auswertung „MehrKinderwagen“
image003.jpgFragen und Antworten
1. Was verrät uns der Bundestrend?
Fakten:
  • Im bundesweiten Vergleich liegen alle unsere Forderungen in etwa gleich auf
  • Kindergeld auf Rang 1, mehr Zeit auf Rang 2, Kinderarmut bekämpfen auf Rang 3,Betreuungsausbau mit Qualität auf Rang 4,  Anschlussleistung auf Rang 5.

Schlussfolgerung:

  • Familien wollen den Dreiklang: Zeit, Geld und Infrastruktur (insoweit könnenwir die Politik loben, dass sie diesen Dreiklang auch erkannt hat).
  • Ausbau von Infrastruktur darf nicht zulasten der finanziellen Ausstattung vonFamilien gehen. Das deckt sich mit den unabhängigen Studien der vergangenen Zeit („Vorwerk Familienstudie 2009“ und „Eltern“-Studie 2009;s. dazu Bericht der Präsidentin, 17.10.09).
  • Wir liegen richtig mit unserer Forderung nach Wahlfreiheit.
  • Wir sind mit unserer agenda Familie und der hervorragenden Arbeit unsererSachausschüsse bestens aufgestellt hinsichtlich dessen, was Familien wollenund wir für sie tun können.
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