Nein zu Kinderrechten im Grundgesetz

Kinder genießen in Deutschland einen umfassenden Schutz durch das Grundgesetz. Besonnene Verfassungsrichter haben die Grundrechte für Kinder seit den Anfängen der Bundesrepublik in zahlreichen Urteilen ausbuchstabiert und weiter gestärkt. 1992 ist Deutschland der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten, dem weltweiten Übereinkommen zur Wahrung von Kinderrechten. Das umfassende und anerkannte Schutzkonzept Deutschlands zugunsten von Kindern, basierend auf der Verfassung, konkretisierender Rechtsprechung und dem Abkommen der UN, setzt Maßstäbe. Es trägt der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern Rechnung. Und der großen Bedeutung von Kindern für unsere Gesellschaft.

Angesichts dieser vorbildlichen Rechtslage liegt die bislang öffentlich kaum gestellte Frage auf der Hand: Warum sollen zusätzlich Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden? Die politische Forderung suggeriert eine rechtliche Lücke beim Schutz von Kindern – eine Lücke, die es jedoch nicht gibt! Stattdessen drohen Gefahren, würden Kinderrechte tatsächlich den Weg ins Grundgesetz finden. Wer Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen will, der schwächt die Elternrechte. Machen wir uns aber bewusst: Die Interessen des Kindes werden in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen. Es sind die Eltern, deren verantwortliche Sorgearbeit für die Entwicklung von Kindern zentral ist. Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Bildung als Schlüssel für mehr Kitaqualität

Immer mehr Bundesländer führen die Gebührenfreiheit von Kitas ein, zuletzt zum 1. August auch Berlin und Niedersachsen. Ein familienpolitischer Erfolg? Arbeitslose, geringverdienende oder alleinerziehende Eltern mit kleinen Kindern dürften erleichtert aufatmen. Die Maßnahme sollte für Entspannung in der Familienkasse sorgen. Das ist verständlich und tut Not, denn als Kind in einer armen Familie aufzuwachsen, schafft bildungs- und gesellschaftspolitische Fakten, die zu überwinden, nicht nur einem Menschen, sondern einer ganzen Gesellschaft viel Kraft kostet.

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Familienbund-Präsident Hoffmann: „Geld für Familien statt Bildungs- und Teilhabepaket“

Berlin, den 21. November 2018 – Die heute veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung stellt den Grundgedanken des Bildungs- und Teilhabepakets nach Ansicht von Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann infrage. Sie untersucht, ob Eltern...  Mehr erfahren »

„Armut ist ein Fanal: Christen in Deutschland dürfen sich nicht länger mit Armut von Eltern und Kindern abfinden“

Berlin, den 15. November 2018 – „Die Bundesregierung muss ihre Anstrengungen zur Bekämpfung von Familienarmut deutlich verstärken und entschlossen angehen. Rund drei Millionen Kinder in Deutschland, die in Armut aufwachsen, sind ein Fanal, das...  Mehr erfahren »

Familienbund fordert Entlastung von Eltern im Sozialversicherungssystem

Berlin, den 13. November 2018 – Der Familienbund der Katholiken begrüßt die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Leistungen von Familien für die umlagefinanzierte Renten- und Pflegeversicherung mehr zu berücksichtigen. Nach...  Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ scheitert an seiner Ineffizienz!

„Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben“ urteilte 2010 das Bundesverfassungsgericht. Die damalige Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte 2011 mit dem „Bildungs- und...  Mehr erfahren »

Presseschau des Tages

4.12.2018

Mit einem radikalen Umbau aller familienbezogenen Leistungen will die FDP die Debatte um Kinderarmut neu beleben. Einstimmig habe die Bundestagsfraktion das Konzept eines sogenannten Kinderchancengeldes verabschiedet, berichtet die "Welt" (Montag...  Mehr erfahren »

3.12.2018

Kinderlose sollten nach Ansicht des Familienbundes der deutschen Katholiken stärker zur Kasse gebeten werden. Damit unterstützt der Verband einen Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Kinderlose stärker zu belasten. "Sie sollten...  Mehr erfahren »

29.11.2018

Eine wachsende Zahl schwangerer Frauen befindet sich offenbar in einer finanziellen Notlage und beantragt entsprechende Hilfen. Das geht aus der Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die...  Mehr erfahren »

23.11.2018

Die beiden christlichen Wohlfahrtsverbände fordern eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung und eine Weiterentwicklung der Altenhilfe. "Die Versicherten sollen künftig für bedarfsgerechte Pflegesachleistungen im Leistungsfall nur einen...  Mehr erfahren »

Unser Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert? 
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst.  Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

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Qualität heißt Qualität und Beitragsfreiheit heißt Beitragsfreiheit. Beides muß Ziel sein- mit der Qualität sollten… https://t.co/aLN9lbRRwl

Ein herzliches Willkommen dem neuen Familienbund-Mitglied, Ministerpräsident Tobias Hans! https://t.co/NCkvoLi7se

Begegnung am Rande des CDU-Bundesparteitages - mit Frau Kramp-Karrenbauer, Dagmar Heib, Gisela Rink und Michael Kor… https://t.co/UIqjvLqOND

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