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Petition gegen Kopfpauschale bei der Krankenversicherung
Der Bundesverband des Familienbundes bittet um Unterstützung einer Petition des DGB zur Beibehaltung der vollständigen paritätischen Beitragsversicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dieser Bitte schließt sich der Familienbund im Bistum Osnabrück an.
Text der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der "Entwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung" der Bundesregierung dahingehend geändert wird, dass die Einführung einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge (Kopfpauschalen) für GKV-Mitglieder sowie das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge ausgeschlossen werden und stattdessen die vollständige paritätische Beitragsfinanzierung von Arbeitgebern und GKV-Mitgliedern hergestellt wird.
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Elisabeth Bußmann als Präsidentin des Familienbundes bestätigt
114. Bundesdelegiertenversammlung in Aachen
Die Delegierten des Familienbundes der Katholiken haben anlässlich ihrer 114. Bundesdelegiertenversammlung vom 8. bis 10. Oktober.2010 in Aachen turnusgemäß die Vertreterinnen und Vertreter der Lenkungsgremien des Verbandes neu gewählt.
Bei den Wahlen zum Präsidium wurde Elisabeth Bußmann mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt der Präsidentin bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Vizepräsidenten Barbara Stamm und Michael Hannich. Stefan Becker und Dr. Joachim Drumm wurden als Beisitzer des Präsidiums bestätigt. Erstmals im Präsidium vertreten ist Gisela Rink als Vertreterin der Landesverbände des Familienbundes. Sie ersetzt Rolf Erdmeier, der für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand.
Bei den Wahlen zum Hauptausschuss wurden 15 von 16 zu vergebenen Sitzen besetzt. Alle sechs vom Präsidium nominierten fachlich geeigneten Persönlichkeiten, die dem Verband beratend zur Seite stehen, wurden bei den Wahlen angenommen. Die 114. Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes vom 8. bis 10.10.2010 in Aachen stand unter dem Tagungsthema „Familie und Bildung“. Zur Eröffnung der Veranstaltung sprach der Bischof von Aachen, Dr. Heinrich Mussinghoff, ein Grußwort. Anschließend stellte die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, ihr Verständnis von Bildung vor den aktuellen Herausforderungen unsere Gesellschaft dar. Regina Soremski vom Deutschen Jugendinstitut referierte über die Ergebnisse ihrer Forschungen zu den Bildungsprozessen zwischen Familie und Ganztagsschule.
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Grußwort: 50 Jahre EB des Diakoniewerk in Osnabrück
(von Bernhard Plois)
Dieses Grußwort wird Absprache gemäß etwas länger. Ich hoffe, Sie können sich Ihre Aufmerksamkeit erhalten und ich muss am Ende nicht bereuen.
Vor wenigen Monaten machte anlässlich der Eröffnung des 50. Weiterbildungskurses des Evangelischen Zentralinstituts in Berlin, also Ihrer hauseigenen Nachwuchs- und Kaderschmiede, das Wort vom „Stummen Skandal in der Familienberatung“ (Menne) die Rede. Gemeint war damit, dass die Lage der Familienberatung skandalös sei und dass wir Berater uns dieses Faktum kaum eingestehen und uns deshalb zu sehr in Schweigen hüllen.
Das sollte man sich als Mitverantwortlicher für das lokale Beratungswesen kein zweites mal sagen lassen müssen. Deshalb einige eigene Anmerkungen zum Skandalon – verbunden mit der Hoffnung, dass den Verantwortlichen der örtlichen Sozialstaatlichkeit und der Kirche als Träger der Beratungsarbeit die Ohren klingeln mögen. Mit 50 Jahren reflektierter Erfahrung im Rücken darf man, dürfen auch Sie Beraterinnen und Berater des Diakoniewerkes, das tun, nämlich laut sagen, was skandalös ist. Und das tue ich jetzt:
- Ein Skandalon ist 1. … dass die elterliche Erziehungsarbeit gesellschaftlich nicht die ihr gebührende Wertschätzung erfährt, die sie psychologisch gesehen haben müsste.
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„Familie im Umbruch“ bei der Kolping-Diözesanversammlung
„Wenn es der Familie gut geht, geht es auch dem Gemeinwesen gut!“ Mit diesem Statement begrüßte Landrat Manfred Hugo die Teilnehmenden am Kolpingforum „Familie im Umbruch“ im Rahmen der Kolping-Diözesanversammlung am 11.09.2010 in Bohmte. Wodurch der Umbruch innerhalb der Familie gekennzeichnet ist, machte im Anschluss daran Eva Maria Welskop-Deffaa, Ministerialdirektorin im Bundesfamilienministerium deutlich.
Die Familie leben heute länger als je zusammen, was aber nicht automatisch bedeute, dass dieses an einem Ort passiere. Familie müsse sich einer hohen Belastung durch den Arbeitsmarkt und hohen Mobilitätsanforderungen stellen. Zudem, betonte die Ministerialdirektorin, fordere das Leitbild der Familie im 21. Jahrhundert eine geteilte Verantwortung der Partner für das finanzielle Auskommen. Dabei sei festzustellen, dass immer dort, wo Frauen mit oder ohne Partner für das Einkommen der Familie zuständig seien, die Gefahr bestehe, in eine prekäre Situation zu kommen.
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VON WEGEN NIX ZU MACHEN
Von wegen nix zu machen...“ – unter diesem Motto fand am Dienstag, dem 31. August, am Forum am Dom ein KAB - Diskussionsabend statt, der interessante und nachdenkliche Einblicke in das Engagement eines Gemeindepfarrers gegen Armut und Ausgrenzung gab.
Gesprächspartner war Franz Meurer, Pfarrer, Sozialwissenschaftler, Streetworker und Manager in einer Person. Er macht Ernst mit der Option für die Armen und hat in seinen Kölner Pfarreien in Höhenberg und Vingst (dem „HöVi-Land“) schon einiges bewegt. Die beiden Gemeinden sind das, was man soziale Brennpunkte nennt: 40% der Haushalte leben von Hartz IV, 76% aller Kinder unter sechs Jahren sind Kinder mit Migrationshintergrund.
Weitere Informationen gibt es hier >>>
 
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