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Nein zu Populismus in der Familienpolitik!

bt_wahl_2017Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes verabschiedet Positionierung 
 
Der Familienbund der Katholiken hat Populismus in der Familienpolitik verurteilt. Die Bundesdelegiertenversammlung verabschiedete am Samstag, 22. April in Berlin eine Positionierung, die eine Instrumentalisierung der Interessen von Familien für parteipolitische Zwecke ablehnt. Die Delegierten des Verbandes rufen Familien dazu auf, die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl im Herbst 2017  kritisch und im Gesamtzusammenhang zu prüfen und zur Wahl zu gehen.

Die Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes der Katholiken findet noch bis 23. April in Berlin unter dem Titel „Dem Volk auf´s Maul schauen – aber nicht nach dem Mund reden“ statt.  Redner der Tagung, die das Thema Familienpolitik und Populismus im Wahljahr 2017 behandelt, sind unter anderen Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium und der Publizist Dr. Andreas Püttmann. 

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Familien(leben) unter Druck

2017-03-15ZdK und Bistum Osnabrück suchen nach Wegen, Druck von Familien zu nehmen

"Wie können wir atmende Lebensläufe ermöglichen und im Alltag mehr Freiräume für Familienleben und menschliche Beziehungen schaffen?" – unter dieser Leitfrage stand die Tagung "Familien(leben) unter Druck", die das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und das Bistum Osnabrück in Kooperation mit dem Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen am 15. und 16. März 2017 durchgeführt haben.

Konkrete politische Anknüpfungspunkte sahen ZdK-Präsident Prof. Dr. Thomas Sternberg und die familienpolitische Sprecherin des ZdK, Birgit Mock. Staat und Politik müssten "ein ureigenes Interesse an gelingenden Familien und Partnerschaften" haben, so Sternberg. Daher sollte es eine stärkere Unterstützung der Ehe-, Familien- und Lebensberatung durch die öffentliche Hand geben. "Ehe, Partnerschaft und Elternschaft sind für den Staat keine reinen Privatangelegenheiten, sondern zentrale Voraussetzungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darum ist es ein Gebot der politischen Klugheit, präventive Beratungsangebote zu fördern, Familien in Krisen beizustehen und aus Krisen herauszuhelfen", betonte der ZdK-Präsident. "Die kirchlichen Beratungsstellen erfüllen hier eine wichtige Aufgabe, bei der sie der Staat nicht allein lassen darf."

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Petition für Änderungen im Familiennachzug

2017_Petition_FamiliennachzugGeflüchtete sollen sich keine Sorgen um ihre Familien machen müssen

Für Änderungen beim Familiennachzug von geflüchteten Menschen spricht sich die Diakonie aus: "Eine engagierte Integrationspolitik ist die nachhaltigste Sicherheitspolitik.
Integration kann aber nur gelingen, wenn sich die Geflüchteten keine Sorgen um ihre zurückgelassenen Frauen und Kinder machen müssen. Die Einbindung in eine Familienstruktur und die gegenseitige Unterstützung in der Familie tragen erheblich dazu bei, Deutsch zu lernen, eine Ausbildung zu absolvieren oder Arbeit zu suchen. Der Schutz des Familienlebens gehört zu unseren wichtigsten Werten. Er ist völkerrechtlich und grundgesetzlich verankert. Wir werden einen hohen Preis dafür zahlen, wenn wir den Familiennachzug wahltaktischen und kurzfristigen migrationspolitischen Erwägungen opfern und Geflüchteten den Nachzug der nächsten Angehörigen verweigern."

Direkt zu einer Petition in dieser Sache geht es hier >>>

 
Mitarbeit in einem tollen Team

Familienbund_Wahlausschreibung_Vorsitz_kleinDer Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück sucht zur Mitarbeit im Vorstandsteam Interessierte, die sich für die Interessen von Eltern und Kindern in Gesellschaft, Politik und Kirche stark mach wollen!

Zu aktuellen familienpolitische Fragen werden innerhalb des Vorstandsteams Informationen eingeholt und beraten, um gemeinsam ein Position zu finden und zu vertreten.

In diesem Sinne bündelt der Familienbund die Möglichkeiten seiner Mitgliedsverbände für einen wirksamen Einsatz für Familien.

Eine Beschreibung der Mitwirkungsmöglichkeit zum Download gibt es hier >>>

 
Danke für viele Einsendungen!
Atem-holenUnter der Überschrift "Atem holen in der Familie heißt für mich ..." haben zahllose Familien im vergangenen Jahr Beiträge an den Familienbund geschickt, die hier auf der Homepage und auch auf der Facebook-Seite des Familienbundes veröffentlicht wurden. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich dafür bedanken, dass auf diese Weise der Schwerpunkt des Bistums Osnabrück „… damit sie zu Atem kommen“ eine ganz persönliche und familienbezogene Dimension bekommen hat!
 
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