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Auswertung „MehrKinderwagen“
image003.jpgFragen und Antworten
1. Was verrät uns der Bundestrend?
Fakten:
  • Im bundesweiten Vergleich liegen alle unsere Forderungen in etwa gleich auf
  • Kindergeld auf Rang 1, mehr Zeit auf Rang 2, Kinderarmut bekämpfen auf Rang 3,Betreuungsausbau mit Qualität auf Rang 4,  Anschlussleistung auf Rang 5.

Schlussfolgerung:

  • Familien wollen den Dreiklang: Zeit, Geld und Infrastruktur (insoweit könnenwir die Politik loben, dass sie diesen Dreiklang auch erkannt hat).
  • Ausbau von Infrastruktur darf nicht zulasten der finanziellen Ausstattung vonFamilien gehen. Das deckt sich mit den unabhängigen Studien der vergangenen Zeit („Vorwerk Familienstudie 2009“ und „Eltern“-Studie 2009;s. dazu Bericht der Präsidentin, 17.10.09).
  • Wir liegen richtig mit unserer Forderung nach Wahlfreiheit.
  • Wir sind mit unserer agenda Familie und der hervorragenden Arbeit unsererSachausschüsse bestens aufgestellt hinsichtlich dessen, was Familien wollenund wir für sie tun können.
2. Was verrät uns die regionale Auswertung?
Fakten:
  • Regional sind Unterschiede feststellbar.
  • Heterogenes Bild in den alten Bundesländern.
  • Homogenes Bild in den neuen Bundesländern und Zeit-Präferenz deutlicherausgeprägt als in den alten Bundesländern.
Schlussfolgerung:
  • Regional unterschiedliche Lebensumstände und Lebensphasen führen zuunterschiedlichen Bedürfnissen bei den Familien.
  • Ein einseitiges und von der Politik vorgegebenes Leitbild von Familie wird denunterschiedlichen Lebensrealitäten nicht gerecht.
  • Regionale Unterschiede zeigen, dass Familienpolitik auch in Ländern undKommunen wichtig ist. Daraus ergeben sich Handlungsfelder für Landes- undDiözesanverbände.
3. Rechtfertigt das Ergebnis den Aufwand, der betrieben wurde?
  • Ja – insbesondere im Hinblick darauf, dass wir die Idee zur Initiative erst imJanuar hatten, die Planung im März begann und die Initiative bereits im Juni startete.
  • Diözesan-, Landes-, Mitgliedsverbände und Bundesverband haben an einemStrang gezogen und haben so knapp 10.000 Menschen motiviert ihre Stimmeabzugeben - gegen den allgemeinen Trend der Politikverdrossenheit.
  • Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Familien durchaus bereit und in der Lagesind, ihre Interessen wahrnehmen. Wir geben den Familien eine Stimme.
  • Wir können der Politik sagen, was Familien wirklich wollen. Politik muss sichdaran orientieren und darf keine Konzepte „überstülpen“.
  • Die Familien fühlen sich von uns ernst genommen. Wir sind „Anwalt für Familien“.
  • Wir wissen nun, an welchen Themenfeldern wir mit voller Kraft weiterarbeiten undan welchen Stellen wir noch bessere Antworten liefern müssen.
  • Für eine gelingende Verbandsentwicklung muss klar sein, wohin die Familien –und damit auch wir – wollen. Mit dem Ergebnis können wir nun weiterarbeiten.
4. Welche Handlungsaufforderung gibt es für uns?
  • Wir müssen uns weiter dafür stark machen, dass Familien auch weiterhinausreichend finanziell unterstützt werden bzw. die Unterstützung ausgebautwird.
  • Unsere Adressaten sind nicht nur die Politiker auf den drei Ebenen, sondernsollten auch Unternehmen und Gewerkschaften sein, denn die Forderung nachmehr Zeit für Familien liegt auf Rang 2. Hier sind auch die Diözesan- undLandesverbände gefragt.
  • Wir müssen ganz klar machen, dass wir, auch wenn unsere Umfrage nichtrepräsentativ war, ein sehr gutes Meinungsbild der „Familien da draußen“wiedergeben können.
5. Wie geht es nun weiter?
  • Wir fragen alle Beteiligten nach ihren Erfahrungen mit der Initiative vor Ort undihren Reaktionen auf die Ergebnisse.
  • Wir fragen die Beteiligten: „Was wollt ihr anschieben?“
  • Wir fragen die Beteiligten: Wie sollen wir mit dem Ergebnis weiter arbeiten?