FacebookTwitter
Startseite
BDV-Themen: Neue Sorge und Elternklagen

2016-10-28_BDV_kleinDeutschland setze bei der Pflege eher auf ein familienbasiertes System mit einer öffentlichen Absicherung in Form einer „Teilkasko“, so Dr. Cornelia Heintze, Stadtkämmerin a. D. und Politologin bei der Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes an diesem Wochenende in Freising. Angelegt sei das deutsche System mit einer Tendenz zur Privatisierung der Kosten.

„Wir haben in Deutschland ein Billig-Care-System eingerichtet!“ machte Heintze deutlich. Seit dem Jahr 2000 gebe es in Deutschland eine relative Konstanz des Anteils der Ausgaben für die Pflege bezogen auf die wirtschaftliche Leistungskraft, obwohl der Anteil der Menschen hohen Alters, die Leistungen beziehen, deutlich gestiegen sei.

Diese Tendenz habe man letztlich nur über Privatisierung und Lohndumping innerhalb der Pflege erreichen können. Zudem übe die Einbeziehung von Ehrenamtlichen einen zusätzlichen Druck auf die professionelle Pflege aus.

Weiterlesen...
 
Sind Kinder ein Störfaktor in der Arbeitswelt?

2016-09-20_Haltestelle-Familie_Birgit_Westermann_kleinFamilienbund und KAB diskutieren im Forum am Dom
Ob Kinder ein „Störfaktor in der Arbeitswelt“ oder die „Zukunft der Gesellschaft“ sind, war Thema der Diskussionsveranstaltung des Familienbundes der Katholiken im Bistum Osnabrück und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) am 20. September im Forum am Dom in Osnabrück. Referentin Birgit Westermann, Leiterin der Osnabrücker Erziehungs- und Familienberatungsstelle, hatte zu dieser Frage eine eindeutige Antwort: „Ohne Kinder hat unsere Gesellschaft keine Zukunft.“

Sie merke sehr wohl, wie Familien in der heutigen Zeit „Tempo aufnehmen müssen“, machte Westermann bei der Veranstaltung deutlich. In der Wirtschaft werde nicht selten geklagt, dass Arbeitnehmer, die Eltern seien, für die Berufswelt nicht mehr vollständig zur Verfügung ständen, so die Psychologin. Im Arbeitsalltag werde eine „maximal planbare flexible Einsatzmöglichkeit“ angestrebt.

Wenn heute auch von der Politik eine immer bessere Bildung junger Menschen gefordert werde, müsse jedoch auch bedacht werden, dass „Bildungsprogramme ein geglücktes Bindungsprogramm zur Voraussetzung hätten“, forderte Westermann. Um das zu unterstützen, sei es jedoch vonnöten, Eltern auch die Möglichkeit zu geben, mit ihren Kindern Zeit zu verbringen.

Weiterlesen...
 
Einladung: "Haltestelle Familie" am 20.09.2016

2016_Plakat_Haltestelle_Familie_kleinHaltestelle Familie zum Weltkindertag am
Dienstag, 20.09.2016, 19.30 Uhr
im Forum am Dom
Domhof 12, 49074 Osnabrück
Kinder: „Störfaktor“ in der Arbeitswelt? - Zukunft für unsere Gesellschaft! -

Die Arbeitswelt hat sich so gestaltet, dass immer häufiger beide Eltern in Vollzeit arbeiten, entweder weil sie es wirtschaftlich müssen oder weil sie es wollen. Bei Alleinerziehenden ist die wirtschaftliche Lage in der Regel sehr angespannt.
Was brauchen Kinder von ihren Eltern? Wie können Eltern ihr Leben gestal-ten, damit die Herausforderung für eine Persönlichkeit stärkende Entwick-lung ihrer Kinder gelingt.
Die christliche Soziallehre sagt uns, dass die Wirtschaft dem Wohl des Men-schen dienen soll. Wie müsste dann aber eine kinderfreundliche Wirtschaft und Gesellschaft aussehen?

Referentin:
Dipl. - Psychologin Birgit Westermann
Leiterin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Am Straßburger Platz in Osnabrück

Veranstalter:
KAB-Bezirksleitung Osnabrück und Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Die Einladung zum Download gibt es hier >>>

 
Atem holen bei Sonnenschein ...

2016-08-08_Duitz_kleinAtem holen in der Familie heißt für mich ...

…zusammen in den Urlaub fahren
…sich unterhalten
…Sonnenschein

Familie Duitz aus Salzbergen

Was heißt für euch, Atem-holen in der Familie? Sendet euren Beitrag - gern mit einem Foto - zur Veröffentlichung an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Wo bleibt die Zeit für die Kinder?

stefan-beckerFamilienarbeitszeit muss mehr Zeit für Familien ermöglichen

Der Familienbund der Katholiken hält die heute vorgestellten Pläne von Bundefamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) für eine Familienarbeitszeit für einen interessanten Vorschlag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
„Überlegungen für eine Familienarbeitszeit unterstützen wir grundsätzlich“, sagte Stefan Becker, der Präsident des Familienbundes der Katholiken. „Familienarbeitszeit muss jedoch  für Eltern ein Anreiz zur Reduzierung der gemeinsam geleisteten Erwerbsarbeit sein, nicht zur Reduzierung der gemeinsamen Familienzeit. Das trifft im Modell von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig  leider nur für einen kleinen Teil der Eltern zu. Für die Mehrheit der jungen Eltern schafft die Familienarbeitszeit dagegen einen Anreiz, mehr zu arbeiten. Dadurch kann den Familien am Ende sogar weniger Zeit für ihre Kinder zur Verfügung bleiben. Das geht in die falsche Richtung.“

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 5 von 40