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Unterstützung von Familien im Mittelpunkt

Gespraech_Poppe_Geuter.JPGFamilienbund im Gespräch mit Landtagsabgeordneten

Die Unterstützung von Familien durch die Politik stand im Mittelpunkt eines Gespräches des Familienbundes der Katholiken in Niedersachsen und Vertretern der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion am 08.04.2010 in Stapelfeld. Renate Geuter, haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Claus Peter Poppe, Vorsitzender des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtags, sagten dem Familienbund besonders ihre Unterstützung im Zusammenhang mit der Novellierung der Richtlinie des Landes über die Förderung von Familienerholungsmaßnahmen und Familienfreizeiten zu.
 
Die Vertreter des Familienbundes bemängelten, dass die entsprechende Richtlinie bereits seit 31.12.2009 außer Kraft sei und es vier Monate später immer noch keine Einigung über eine Neufassung gebe. "Damit befinden wir uns bei der Planung aller in diesem Jahr vorgesehenen Familienfreizeiten in einem  absoluten Schwebezustand," macht der Osnabrücker Geschäftsführer des Familienbundes, Peter Klösener, deutlich. Familienfreizeiten seien ein wichtiges Standbein der Familienbildung und die dürfe nicht der Beliebigkeit ausgesetzt werden.

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Sonntagsarbeit gefährdet psychische Gesundheit

arbeitsfreier_sonntag.jpgFamilienbund fordert Recht auf arbeitsfreien Sonntag

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück spricht sich für das Recht auf einen arbeitsfreien Sonntag aus. Vorsitzende Monika Bögelmann will damit ausdrücklich die europäische Initiative "Protection for a workfree Sunday" unterstützen, die am 24.03.2010 in Brüssel getagt hat. "Wenn 72 bedeutende Organisationen auf Europaebene so einen Vorstoß unternehmen, spricht das wohl für sich," macht Bögelmann deutlich.
 
Mit Blick auf die Äußerung des früheren EU-Sozialkommissars Vladimir Sidla, die sonntägliche Arbeitszeit habe kaum Auswirkungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmern, weist die Vorsitzende des Familienbundes auf die psychische Gesundheit der Betroffenen hin. "Wer sonntags nicht verlässlich für die Menschen Zeit hat, die ihm wichtig sind und für die er Verantwortung trägt, wird an diesem Umstand erheblich leiden," sagt Monika Bögelmann.

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Pflege: Interessen der Familien in den Vordergrund!

Familienbund begrüßt Überlegungen zu zweijähriger Pflegezeit

Kristina_Schroeder.jpgDer Bundesverband des Familienbundes der Katholiken hat die Pläne von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU - siehe Bild) für einen Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit grundsätzlich begrüßt. „Dieser Vorschlag weist in die richtige Richtung. Familien brauchen dringend eine stärkere Unterstützung der Gesellschaft bei der Pflege ihrer Angehörigen“, sagte Elisabeth Bußmann, Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Sie appellierte an die Politik, bei allen anstehenden Reformen des Pflegesystems die Interessen der Familien in den Mittelpunkt zu stellen. „Die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen dürfen nicht den Anforderungen der Arbeitswelt untergeordnet werden. Zu diesen Bedürfnissen zählen auch mehr Zeit für die Pflege und eine angemessene finanzielle Unterstützung der pflegenden Angehörigen.“ Bußmann betonte, dass ohne die Leistungen der Familien das Pflegesystem nicht tragfähig sei. Häusliche Pflege könne aber auf Dauer nur verlässlich geleistet werden, wenn die pflegenden Angehörigen zeitlich, psychisch und finanziell nicht überfordert werden.

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Familienbund begrüßt Entscheidung in Karlsruhe

02_10_boegelmann.jpgÜberarbeitung der Hartz-IV-Sätze auf breiter Basis gefordert

Die Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Osnabrück, Monika Bögelmann, begrüßt ausdrücklich die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, das die bisherige Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze als verfassungswidrig eingestuft hat. Insbesondere die prozentuale Ableitung der Regelsätze der Kinder von denen der Erwachsenen seien mit einem "gesunden Menschenverstand" überhaupt nicht nachvollziehbar.
 
Dazu Monika Bögelmann: "Wer selbst Kinder hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass kleine Menschen nicht automatisch weniger Kosten verursachen." Gerade durch die immer drängender werdenden Fragen nach einer guten Ausbildung würden Ausgaben für Bücher, Internetzugang, Lerngruppen oder zusätzliche Fortbildungen für Kinder und Jugendliche entstehen.
 
Für den Zeitraum bis zum 1. Januar 2011 wünscht Bögelmann sich einen guten Austausch zwischen Politik und Familienverbänden, um eine realitätsnahe Neuregelung des Gesetzes auf einer breiten Basis zu ermöglichen. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber eine Frist bis Ende dieses Jahres gesetzt, um die gesetzliche Neuregelung auf den Weg zu bringen.
 

 
Mehrwertsteuersenkung für Kindersitze gefordert

Familienbund fordert Entlastung der Familien

Der Vorstand des Familienbundes im Bistum Osnabrück hat bei seiner Sitzung am 14.01.2010 in Georgsmarienhütte die Bundesregierung aufgefordert, umgehend eine Senkung der Mehrwertsteuer für familienrelevante Produkte vorzunehmen. Es könne nicht angehen, dass einzelne Gewerbe von einer Mehrwertsteuersenkung profitieren, die diesen Vorteil noch nicht einmal an die Kunden weitergeben. Damit reagierte der Familienbund auf die aktuellen Meldungen, dass die überwiegende Mehrzahl der Hotels an ihren Zimmerpreisen trotz der von 19 auf sieben Prozent ermäßigten Mehrwertsteuer festhält.
 
Dazu die Vorsitzende des Familienbundes, Monika Bögelmann: "Wenn der ermäßigte Mehrwertsteuersatz dazu dient, unverzichtbare Dinge des täglichen Lebens kostengünstiger anbieten zu können, müssen hier auch Dinge für das Leben mit Kindern einbezogen werden." Es sei kaum nachvollziehbar, warum Zuchtpferde mit sieben, Kindersitze oder Windeln jedoch mit 19 Prozent besteuert würden.
 

 
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