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Für Familien wird es teurer

Familienbund kritisiert Pläne zur Finanzierung des Gesundheitssystems

Der Bundesverband des Familienbundes der Katholiken hat die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung und die Einführung höherer Zusatzbeiträge für die Versicherten scharf kritisiert. „Anstatt die Finanzierung des Gesundheitssystems  langfristig und nachhaltig zu sichern, werden  ohne Konzept die Beiträge nach oben geschraubt. Zusatzbeiträge drohen je nach Kassenlage auch in den kommenden Jahren immer weiter zu steigen. Besonders betroffen sind davon Familien mit Kindern. Ihr frei verfügbares Einkommen wird weiter sinken und viele Familien abhängig machen von zusätzlichen Transferzahlungen“, so die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken, Elisabeth Bußmann, am 06.07.2010 in Berlin. „Jedes weitere Herumdoktern im bestehenden System ohne grundlegende Strukturveränderungen verhindert eine demografiefeste Gesundheitsfinanzierung“, so Bußmann weiter.

Der Familienbund fordert eine Reform, bei der die solidarischen Elemente der Finanzierung gestärkt werden. Dazu gehören die Beibehaltung einkommensabhängiger Beiträge unter Einbeziehung aller Einkünfte (z. B. aus Vermietung, Verpachtung, Kapitalvermögen) in Verbindung mit der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und der Pflichtversicherungsgrenze sowie die strikte Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

 
Familienbund Osnabrück trifft Familienministerin Schröder

BDV_Schroeder_1_640.jpgProjekt  in Berlin vorgestellt

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die Ergebnisse seines in den vergangenen drei Jahren durchgeführten Projektes "Stärkung der elterlichen Paarbeziehung" präsentiert. Im Rahmen der am Wochenende in Berlin stattgefundenen Bundesdelegiertenversammlung hoben Vorsitzende Monika Bögelmann und Geschäftsführer Peter Klösener die Bedeutung einer gelungenen Kommunikation in einer Partnerschaft für die positive Entwicklung der Familie hervor.
 
Mit großem Interesse informierte sich die Familienministerin über die Perspektiven, die man beim Familienbund in Osnabrück und auch auf Niedersachsenebene inzwischen erzielt hat. Vorsitzende Monika Bögelmann machte deutlich: "Es ist uns gelungen, das Thema schon bis zur Landesebene in Niedersachsen zu tragen." Mit Unterstützung des Landesverbandes habe man sich in verschiedenen Ministerien dafür stark gemacht, den familienpolitischen Blick nicht nur auf Problemfamilien zu richten. "Wir müssen früher ansetzen und jungen Paaren Unterstützung unter Anderem durch Kommunikationstrainings geben," sagte Monika Bögelmann. Das landesweite Internetportal "familien-mit-zukunft.de" habe inzwischen auch schon verschiedene inhaltliche Beiträge des Familienbundes zur Bedeutung der Paarbeziehung aufgenommen.

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"Wie uns die Armen bereichern ..."

Schulte_Jaeger_640.jpgFamilienbund befasst sich mit der Parallelgesellschaft

Unter der Überschrift "Wie uns die Armen bereichern ... - Soziale, kirchliche und politische Doppelbödigkeit der Armutsproblematik?!" hat der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück am 20.04.2010 eine Diskussionsveranstaltung in der Katholischen LandvolkHochschule Oesede durchgeführt. Der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes, Dr. Gerrit Schulte, und der Caritasreferent für Armutsfragen, Christian Jäger, informierten die Anwesenden über die Problematik einer sich verfestigenden "Parallelgesellschaft".
 
Christian Jäger machte deutlich, dass in Deutschland aktuell nach offiziellen Angaben 7 Millionen Menschen von Hartz-IV-Leistungen leben müssten. In diesem Zusammenhang seien allein 1,8 Millionen Kinder unter 15 Jahren betroffen. Schätzungen, nach denen es hierbei noch eine hohe Dunkelziffer gebe, gingen jedoch schon von 3 Millionen Kindern aus, die als armutsgefährdet gelten könnten. Mit Blick auf die Definition, wann jemand als armutsgefährdet gelte, erläuterte Jäger den Begriff der "relativen Armut". Wer in Deutschland weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens eines vergleichbaren Haushaltstyps zur Verfügung habe, gelte als armutsgefährdet. In Niedersachsen liege diese Grenze bei 768 Euro für allein Lebende. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern liege die Grenze aktuell bei 1.613 Euro.

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Familienbund bei Minister Stratmann

Stratmann.jpgFamilienbildung und Studiengebühren waren Thema

Familienpädagogische Freizeiten und Seminare haben einen hohen Stellenwert, wenn es darum geht, Familien stark zu machen und Eltern in ihrer Erziehungs­kompetenz zu fördern. Darin waren sich Vertreter des Familienbundes der Katholiken in Niedersachsen und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, bei einem Austausch im Ministerbüro in Hannover am 12.04.2010 einig.

Der Landesvorsitzende des Familienbundes, Klaus Friedrich, beklagte in dem Gespräch, dass es offensichtlich aktuell Bestrebungen gebe, die Förderung von Familienerholungen und Familienfreizeiten durch Landesmittel zu reduzieren. Entsprechende Überlegungen hätten zum Ziel, Teile der Förderung umzulenken, um Maßnahmen für junge Eltern bis 27 Jahren unter Beteiligung der Jugendämter zu finanzieren.

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Familienbund trifft sich mit Sozialministerin Özkan

Ministerin_Oezkan_640.jpgElterngeld und Integration von Familien mit Migrationshintergrund

Bei einem ersten Kontaktgespräch zwischen dem Familienbund der Katholiken in Niedersachsen und der neuen Sozialministerin Aygül Özkan am 16.06.2010 in Cloppenburg stand die Unterstützung von Familien angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte im Mittelpunkt.
 
Die Vertreter des Familienbundes machten deutlich, dass die aktuelle Debatte um das Sparpaket der Bundesregierung gerade benachteiligte Familien sehr treffe. Das Vorhaben der Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger lasse sich unter dem Gesichtspunkt einer gerechten Förderung kaum rechtfertigen. Entsprechend baten sie darum, die Zustimmung des Landes Niedersachsen im Bundesrat gegenüber einer solchen Gesetzesinitiative ernsthaft zu prüfen.

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