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Materialien zur Bundestagswahl


2017_Flyer_GRUEN_Horizontaler_Vergleich_NS_RZ_Ausschnitt_kleinBei der Bundestagswahl im September sind alle Wahlberechtigten aufgefordert, gut informiert ihre Stimme abzugeben. Für Menschen, die mit weitem Blick unsere Gesellschaft wahrnehmen, ist dabei Vieles zu bedenken:

Wie kann unsere Gesellschaft so gestaltet werden, dass Alte und Junge jeweils das bekommen, was sie brauchen? Dass alle sich gut entfalten können und an den gesellschaftlichen Dingen teilhaben? Dass Menschen ihr Leben gut und in Würde beginnen oder beenden können? Wie kann es gerecht zugehen bei der Verteilung der Güter, die für den täglichen Bedarf gebraucht werden, vor allem beim Wohnen und dort, wo besondere Belastungen sind? Wie zukunftsfähig und nachhaltig ist der Umgang mit der Natur? Wie können auch die nachfolgenden Generationen von dem, was die Erde bietet, leben? Wie können Lasten so verteilt werden, dass eine solidarische Gesellschaft besteht und niemand überfordert wird? Wie kann unsere demokratische, offene und vielfältige Kultur gestärkt und selbsternannten „Vertretern des Volkes“ die Grenze aufgezeigt werden?

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Reaktion des Familienbundes der Katholiken auf die Abstimmung zur "Ehe für alle"

Der Familienbund der Katholiken erhofft sich von der heutigen Entscheidung des Bundestages zur „Ehe für alle“ einen Impuls für eine bessere Förderung von Ehen und Familien. „Das Leitbild einer Beziehung, in der zwei Menschen verbindlich und dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, hat zu Recht eine hohe Anziehungskraft“, sagte der Präsident des Familienbundes, Stefan Becker. „Die Leidenschaft, mit der in den letzten Tagen diskutiert wurde, wünschen wir uns auch bei der Frage, wie Familien so unterstützt werden können,  dass jede Familie – unabhängig von ihrer jeweiligen Ausprägung – bestmöglich gelingen kann. Das Gesetz ist verabschiedet, aber die öffentliche Debatte um eine bessere Förderung von Ehe und Familie geht weiter!“

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Frischer Wind durch das Wort der Bischöfe zu „Amoris Laetitia“

Mgvers_2017_kleinFamilienbund unterstützt die Initiative des Bistums Osnabrück zur Beziehungspastoral

Der Familienbund begrüßt das Wort der deutschen Bischöfe mit der Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral. Das Bischofswort würdigt die Leistung der Familien, wenn „mit großem Respekt“ hervorgehoben wird, welche Anstrengungen Menschen heute in Gesellschaft, Beruf und Erziehung zu bewältigen haben. Ferner machen die Bischöfe deutlich, dass alle, „die tagtäglich partnerschaftliche Treue, elterliche Liebe, Fürsorge und Erziehung, Solidarität zwischen den Generationen und aufrechte Beziehungen in ihrem familiären Umfeld leben“, einen unendlich wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, vor allem aber füreinander leisten.

Das Anliegen der Bischöfe, Ehevorbereitung und Ehebegleitung nicht nur punktuell, sondern in den verschiedenen Facetten unter Berücksichtigung der Komplexität des Lebens auszubauen, unterstützt der Familienbund ausdrücklich. Die Haltung, sich „nicht,  auf die Verkündigung von Prinzipien zurückzuziehen“, wie sie von den deut-schen Bischöfen gefordert wird, ist die Voraussetzung für eine an der Lebenswirklichkeit der Menschen ansetzende Pastoral.

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Familienbund beschließt neues Vorstandsmodell und wählt Vorsitzende

Vorstand_2017_kleinKorrekturen beim Familiennachzug für Geflüchtete gefordert

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück kritisiert die aktuelle Praxis der Regelungen zum Familiennachzug von geflüchteten Menschen. Der Schutz von Ehe und Familie, der durch das Grundgesetz garantiert werde, dürfe nicht bei denen enden, die sich aus Sorge um ihr Leben auf den Weg zu uns machten, so die Delegierten der Mitgliederversammlung des Familienbundes der Katholiken am 25. Mai in der Katholischen LandvolkHochschule Oesede in einem einstimmigen Beschluss. Außerdem verabschiedete die Versammlung eine neue Vorstandsstruktur und wählte die Vorsitzenden.

Im Rahmen eines Studienteils mit Margret Pues vom Fachbereich Migration des Caritasverbandes hatten sich die Delegierten mit den Rahmenbedingungen für Geflüchtete auseinandergesetzt. Die Versammlung kritisierte, dass mit dem Asylpaket II Geflüchtete mit subsidiärem Schutzstatus mindestens bis zum Frühjahr 2018 keinen Anspruch auf Familiennachzug haben. Das lasse sich mit den geltenden Grundsätzen der Menschenwürde und des Schutzes der Familie nicht vereinbaren.

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Reform der Rentenversicherung

BDV_Berlin_2017_kleinZukunft mit Blick auf junge Familien

Der Familienbund der Katholiken spricht sich für eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Die Delegierten des Verbandes verabschiedeten am Sonntag, 23. April in Berlin einen Beschluss, der weitreichende Maßnahmen zur Stabilisierung des Rentensystems vorschlägt. Sie fordern, die Rentendebatte unbedingt auch mit Blick auf die jungen Familien zu führen.

Der Familienbund bekräftigte deshalb die Forderungen nach Kinderfreibeträgen in der Renten-, aber auch in der Kranken- und Pflegeversicherung (www.elternklagen.de).

Darüber hinaus hält der Familienbund der Katholiken eine Sockelrente als erste Stufe der Existenzsicherung im Alter für sinnvoll. Zusätzlich zu dieser Sockelrente (die für alle in gleicher Höhe ausgezahlt wird) sollte eine nach den erbrachten Beiträgen (Geldbeiträge, Erziehung, Pflege) bemessene Rente ausgezahlt werden. Diese Forderungen stellt auch das Rentenbündnis der katholischen Verbände („Bündnis Sockelrente“)

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