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Generationenvertrag neu verhandeln |
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Der Familienbund der Katholiken unterstützt den Vorstoß der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für mehr Familiengerechtigkeit in den sozialen Sicherungssystemen. „Es ist höchste Zeit, den Generationenvertrag in den Sozialversicherungen neu zu verhandeln. Die strukturelle Benachteiligung von Familien muss endlich beseitigt werden“, sagte heute die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken, Elisabeth Bußmann.
Es ist eine der wichtigen Gestaltungsaufgaben der Politik, unsere Sozialversicherung angesichts des demografischen Wandels zukunftsfest zu machen. Dazu gehört auch die gerechtere Verteilung der Nutzen und Lasten des Generationenvertrages. „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass der Nutzen des Generationenvertrages sozialisiert die finanziellen Lasten für Kinder bei den Eltern privatisiert werden“, so Elisabeth Bußmann. Damit werden diejenigen bestraft, die neben der Beitragszahlung auch den generativen Beitrag leisten. Dies widerspricht nicht nur dem Prinzip der Generationengerechtigkeit, sondern zugleich der Forderung des Bundesverfassungsgerichts, „mit jedem Reformschritt die Benachteiligung von Familien in der Sozialversicherung spürbar zu verringern“, sagte Elisabeth Bußmann. Bislang hat die Politik keine wesentlichen Anstrengungen unternommen, um diesen Missstand zu beseitigen. „Es ist gut, dass die Politik jetzt aus ihrer Tatenlosigkeit erwacht“, so Elisabeth Bußmann. |
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Jeder hat die Entscheidung selbst in der Hand |
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Media Markt-Werbung hat die Zeit verschlafen Die umstrittene Werbekampagne „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“ der Media Markt AG rückt nach Ansicht des Familienbundes der Katholiken im Bistum Osnabrück zentrale Fragen in den Mittelpunkt. Dabei gehe es darum, welche Werte wichtig und welche Entscheidungen schon gefallen seien. „Die Marketing-Strategie der Elektronik-Kette ist sehr konkret auf diejenigen ausgerichtet, die im Konsum eine wichtige Voraussetzung für ihr Glück sehen“, sagt Monika Bögelmann, Vorsitzende des Familienbundes. Das passe durchaus auch zur Ausrichtung der Kette, die zu teuren Anschaffungen mit Ratenkauf motiviere, auch wenn es eigentlich das eigene Budget übersteige. Letztlich habe der Elektronik-Markt „die Zeit verschlafen“, so Bögelmann. Die Geschenkefrage sei nämlich schon vor 2000 Jahren beantwortet worden, als Jesus Christus vermutlich im Jahr 7 v. Chr. geboren worden sei. Damit habe Gott den Menschen die wohl wichtigste Orientierung für ihr eigenes Leben und für das Zusammenleben in der Gesellschaft geschenkt. Aus Freude darüber und um diese Freude weiterzugeben, beschenkten sich die Christen auch heute noch. Aktuell gehe es vor allem eher darum, was aus diesem Fest und aus den damit verbundenen Chancen gemacht werde.
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Familienbund begrüßt Einigung über Kinderschutzgesetz |
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Das Familienbund der Katholiken hat die Einigung von Bund und Ländern über ein neues Kindeschutzgesetz begrüßt. „Es ist eine gute Nachricht für Familien und Kinder, dass Bund und Länder dieses wichtige Gesetz nicht an der Finanzierung scheitern lassen. Familien mit Unterstützungsbedarf brauchen vor allem verlässliche und kontinuierliche Hilfen“, sagte Elisabeth Bußmann, die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Familienhebammen und Frühe Hilfen sind wirkungsvolle Instrumente der Prävention. Mit der Zusage ihrer langfristigen Finanzierung wird auch eine Forderung des Familienbundes umgesetzt.
Der Schutz und die Begleitung von Kindern und ihrer Familien sind vorrangige Aufgaben des Staates. Deshalb begrüßt der Familienbund der Katholiken ausdrücklich das Ziel des Gesetzgebers, den Kinderschutz durch Prävention und bundeseinheitliche Regelungen zu verbessern. |
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Betreuungsgeld für alle Eltern! |
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Familienbund fordert Wahlfreiheit bei der Gestaltung der Betreuung Der Familienbund der Katholiken fordert angesichts der aktuellen Debatte um das Betreuungsgeld erneut, die Leistung allen Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren zu gewähren. „Es darf keine Beschränkung auf Eltern geben, die für ihre Kinder keine Betreuung in einer Kita in Anspruch nehmen. Wir brauchen vielmehr eine Leistung für das zweite und dritte Lebensjahr für alle Eltern. Dies hilft, den finanziellen Druck durch einen Verdienstausfall zu mildern oder die Kosten für Kinderbetreuung zu reduzieren“, sagte die Präsidentin des Familienbundes, Elisabeth Bußmann. Elterliche Aufmerksamkeit und Sorge sind unteilbar und verdienen unabhängig von der konkreten Ausgestaltung gleichermaßen Anerkennung und Förderung.
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Achter Familienbericht: Mehr Zeit für Familie! |
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Familienbund fordert Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt
Der Familienbund der Katholiken hat anlässlich der Übergabe des Achten Familienberichts („Zeit für Familie“) an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder einen familienpolitischen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt gefordert. „Der Bericht zeigt einmal mehr die strukturelle Blindheit der Arbeitswelt gegenüber den Bedürfnissen von Familien auf.
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