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Statement zu "Ankerzentren"

neher_09a_portrait_webDer Familienbund Osnabrück teilt die von Dr. Peter Neher, Präsident der Deutschen Caritasverbandes, in seinem Statement zur Einrichtung von "Ankerzentren" geäußerten Bedenken. Wenn es darum geht, Menschen die aus Sorge um ihr Leben auf der Flucht sind, Sicherheit zu geben, dürfen nicht Rahmenbedingungen geschaffen werden, die unweigerlich zu Konflikten führen.

Direkt zum Statement geht es hier>>>

 
Position für familiengerechten Wohnraum und Wahlen

2018-04-24_Gerrit_Schulte2_webMitgliederversammlung des Familienbundes

Vorstandswahlen und die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Mangel an familiengerechtem und bezahlbarem Wohnraum standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Familienbundes der Katholiken am 24. April in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede. Dr. Gerrit Schulte, Vorsitzender des Caritasrates im Bistum Osnabrück, führte in die aktuellen Diskussionen um bezahlbares Wohnen ein und verdeutlichte die damit verbundenen Problemlagen.

Gerrit Schulte informierte darüber, er sei allein in den vergangenen Tagen mit verschiedenen Fällen in Berührung gekommen, in denen Menschen mit dem Problem der akuten Wohnungsnot konfrontiert worden seien. Die aktuelle Misere betreffe sowohl Menschen in schwierigen Lebenssituationen wie einer Trennung von der Partnerin als auch „Normalverdiener-Familien“, die keine Wohnung fänden oder die „von ihrer Miete aufgefressen werden“.

„Die Wohnungsnot wird durch Zuwanderung zwar verschärft. Das ist aber nicht ihre Ursache“, macht Schulte deutlich. Das Problem sei „hausgemacht“, da die Beschäftigung damit seit Jahren vernachlässigt worden sei. Dazu erläuterte der Vorsitzende des Caritas-Rates: „Kommunale Bestände an Wohnraum wurden oft an private Investoren verkauft. Man hat dem Markt vertraut.“ Die Folge sei, so Schulte, dass hier Konzerne agieren, die Renditen erwarten. Wohnen sei jedoch ein Menschenrecht, das auch politisch gefördert werden müsse. Sein Fazit zog der Referent mit dem Schlusssatz: „Die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes ist möglich, wenn es gewollt ist.

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Info-Tool für Familien

2018_BMFSFJ_Infotool-fuer-FamilieinIn Deutschland leben gut vier Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten. Ihre Familien haben im Rahmen der EU-Freizügigkeit Anspruch auf Leistungen wie beispielsweise das Kindergeld oder die Freibeträge für Kinder. Häufig bestehen jedoch sprachliche Hürden, sich über die Möglichkeiten der Inanspruchnahmen von Familienleistungen oder steuerlichen Freibeträgen zu informieren.

Das Bundesfamilienministerium bietet deshalb in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ab sofort Infografiken und Erklärfilme zu verschiedenen Leistungen für Familien in sechs EU-Sprachen an. Die Informationen werden auf der Internetseite www.bundesfamilienministerium.de in der Mediathek neben Deutsch zukünftig in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Bulgarisch und Rumänisch bereitgestellt. Erklärt werden die Familienleistungen Kindergeld, Kinderfreibeträge, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss sowie der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Künftig sollen weitere Leistungen für Familien, beispielsweise das Elterngeld, in den genannten EU-Sprachen erklärt werden. Direkt zum Infotool geht es hier: https://www.infotool-familie.de/

 
Familienbund begrüßt Heils Vorstoß für Masterplan zur Bekämpfung von Familienarmut

Meike_Wenzel_Foto„Die Armut von Kindern und Familien ist eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen Deutschlands“, sagte die Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Osnabrück, Meike Wenzel, zum Vorstoß von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil. „Seit Jahren gibt es hierzulande unverändert 2,8 Millionen armutsgefährdete Kinder – ein alarmierendes Ausmaß. Deutschland darf sich das nicht länger leisten. Politische Einzelmaßnahmen wie die Einführung des Kinderzuschlags für einkommensschwächere Familien griffen in der Vergangenheit zu kurz. Heils Ankündigung für einen Masterplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Kinderarmut unterstützt der Familienbund deshalb nachdrücklich.“ Ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung von Kinderarmut müsse neben den staatlichen Leistungen auch die starke Belastung von Familien durch Steuern und Sozialabgaben in den Blick nehmen.

„Die von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil vorgeschlagene Ausweitung des Kinderzuschlags setzt nach Aussage von Meike Wenzel an der richtigen Stelle an. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass der Kinderzuschlag alle Bezugsberechtigten erreiche. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums beziehen bislang nur 30 Prozent von ihnen den Kinderzuschlag. Die Antragstellung erweist sich für viele als allzu kompliziert und bürokratisch.“

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Wir trauern um Bernhard Plois

Bernhard_PloisAm 13. März 2018 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Kollege und Unterstützer des Familienbundes Bernhard Plois im Alter von 63 Jahren. Für viele ist es immer noch unfassbar, dass er nicht mehr unter uns ist. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke und eine schmerzhafte Wunde. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen, die ihm nahestehen und verbunden sind.

Der Familienbund möchte an dieser Stelle auf den Nachruf der EFL verweisen.

 
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