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Kaum noch bezahlbar: Wohnen für Familien

Gerrit-SchulteFamilienbund lädt zu Diskussionsveranstaltung ein

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück lädt zu einem Diskussionsabend unter der Überschrift „Kaum noch bezahlbar: Wohnen für Familien“ am 24. April von 18 Uhr bis 19 Uhr in der Katholischen LandvolkHochschule Oesede ein. Dr. Gerrit Schulte, Vorsitzender des Caritasrates, wird Problemlagen verdeutlichen und mögliche Ansätze in den Blick nehmen.

„Das Recht auf eine angemessene Wohnung gehört zu den Grundrechten der Menschen. Zunehmend gestaltet sich die Suche nach einer adäquaten Wohnung insbesondere für Familien jedoch äußerst schwierig“, macht Peter Klösener, Geschäftsführer des Familienbundes deutlich.

Jeder sechste Bundesbürger gebe inzwischen mehr als 40 Prozent des Haushaltsbudgets für das Wohnen aus, so Klösener weiter. Für rund 1,3 Millionen Großstadt-Haushalte bleibe nach Abzug der Mietzahlung nur noch ein Resteinkommen, das unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze liege. Der festzustellende Bau-Boom trage zwar zur Schaffung von Wohnraum bei. Allerdings sei dieser oft für Durchschnittsverdiener und insbesondere für Familien unerschwinglich.

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Info-Tool für Familien

2018_BMFSFJ_Infotool-fuer-FamilieinIn Deutschland leben gut vier Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten. Ihre Familien haben im Rahmen der EU-Freizügigkeit Anspruch auf Leistungen wie beispielsweise das Kindergeld oder die Freibeträge für Kinder. Häufig bestehen jedoch sprachliche Hürden, sich über die Möglichkeiten der Inanspruchnahmen von Familienleistungen oder steuerlichen Freibeträgen zu informieren.

Das Bundesfamilienministerium bietet deshalb in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ab sofort Infografiken und Erklärfilme zu verschiedenen Leistungen für Familien in sechs EU-Sprachen an. Die Informationen werden auf der Internetseite www.bundesfamilienministerium.de in der Mediathek neben Deutsch zukünftig in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Bulgarisch und Rumänisch bereitgestellt. Erklärt werden die Familienleistungen Kindergeld, Kinderfreibeträge, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss sowie der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Künftig sollen weitere Leistungen für Familien, beispielsweise das Elterngeld, in den genannten EU-Sprachen erklärt werden. Direkt zum Infotool geht es hier: https://www.infotool-familie.de/

 
Familienbund begrüßt Heils Vorstoß für Masterplan zur Bekämpfung von Familienarmut

Meike_Wenzel_Foto„Die Armut von Kindern und Familien ist eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen Deutschlands“, sagte die Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Osnabrück, Meike Wenzel, zum Vorstoß von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil. „Seit Jahren gibt es hierzulande unverändert 2,8 Millionen armutsgefährdete Kinder – ein alarmierendes Ausmaß. Deutschland darf sich das nicht länger leisten. Politische Einzelmaßnahmen wie die Einführung des Kinderzuschlags für einkommensschwächere Familien griffen in der Vergangenheit zu kurz. Heils Ankündigung für einen Masterplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Kinderarmut unterstützt der Familienbund deshalb nachdrücklich.“ Ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung von Kinderarmut müsse neben den staatlichen Leistungen auch die starke Belastung von Familien durch Steuern und Sozialabgaben in den Blick nehmen.

„Die von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil vorgeschlagene Ausweitung des Kinderzuschlags setzt nach Aussage von Meike Wenzel an der richtigen Stelle an. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass der Kinderzuschlag alle Bezugsberechtigten erreiche. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums beziehen bislang nur 30 Prozent von ihnen den Kinderzuschlag. Die Antragstellung erweist sich für viele als allzu kompliziert und bürokratisch.“

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Wir trauern um Bernhard Plois

Bernhard_PloisAm 13. März 2018 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Kollege und Unterstützer des Familienbundes Bernhard Plois im Alter von 63 Jahren. Für viele ist es immer noch unfassbar, dass er nicht mehr unter uns ist. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke und eine schmerzhafte Wunde. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen, die ihm nahestehen und verbunden sind.

Der Familienbund möchte an dieser Stelle auf den Nachruf der EFL verweisen.

 
Familienbund sieht Familienpolitik in Koalitionsvereinbarung gestärkt

„Die familienpolitischen Vorhaben für die Fortsetzung der großen Koalition setzen grundsätzlich richtige Akzente“, sagt der Osnabrücker Familienbund-Geschäftsführer Peter Klösener nach der Vorlage des Koalitionspapiers. „Bei der konkreten politischen Umsetzung in nächster Zukunft wünschen wir uns für Familien jedoch noch mehr Ehrgeiz.“

Nachdem sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag verständigt haben, hat der Familienbund der Katholiken das mögliche künftige Regierungspro-gramm einer kritischen familienpolitischen Bewertung unterzogen. Der Verband sieht zwar im Fall einer fortgesetzten großen Koalition die Familienpolitik grundsätzlich gestärkt. Er macht aber auch auf Korrekturbedarf und Fehlentwicklungen aufmerksam.

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