Nein zu Kinderrechten im Grundgesetz

Kinder genießen in Deutschland einen umfassenden Schutz durch das Grundgesetz. Besonnene Verfassungsrichter haben die Grundrechte für Kinder seit den Anfängen der Bundesrepublik in zahlreichen Urteilen ausbuchstabiert und weiter gestärkt. 1992 ist Deutschland der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten, dem weltweiten Übereinkommen zur Wahrung von Kinderrechten. Das umfassende und anerkannte Schutzkonzept Deutschlands zugunsten von Kindern, basierend auf der Verfassung, konkretisierender Rechtsprechung und dem Abkommen der UN, setzt Maßstäbe. Es trägt der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern Rechnung. Und der großen Bedeutung von Kindern für unsere Gesellschaft.

Angesichts dieser vorbildlichen Rechtslage liegt die bislang öffentlich kaum gestellte Frage auf der Hand: Warum sollen zusätzlich Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden? Die politische Forderung suggeriert eine rechtliche Lücke beim Schutz von Kindern – eine Lücke, die es jedoch nicht gibt! Stattdessen drohen Gefahren, würden Kinderrechte tatsächlich den Weg ins Grundgesetz finden. Wer Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen will, der schwächt die Elternrechte. Machen wir uns aber bewusst: Die Interessen des Kindes werden in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen. Es sind die Eltern, deren verantwortliche Sorgearbeit für die Entwicklung von Kindern zentral ist. Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Bildung als Schlüssel für mehr Kitaqualität

Ihren Einstand gab Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) mit einer nüchternen aber pointierten Feststellung: Kitas sind Bildungseinrichtungen. Das war in der Vergangenheit aufgrund des politischen Drucks, die Öffnungszeiten immer mehr auszuweiten, allzu oft in Vergessenheit geraten. Der Anstoß für den seit Langem geforderten Ausbau der Kitaqualität ist getan, auf den auch der Familienbund der Katholiken gedrungen hatte.

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Ulrich Hoffmann zum neuen Präsidenten des Familienbundes der Katholiken gewählt: „Familien verdienen eine neue Wertschätzung in Politik und Wirtschaft!“

Berlin/Mainz, den 15. Oktober 2018 – Der Familienbund der Katholiken hat mit Ulrich Hoffmann einen neuen Präsidenten. Die Mitglieder des Verbandes wählten Hoffmann mit großer Mehrheit. Die Wahl fand turnusgemäß am 13.10.2018 auf der 130....  Mehr erfahren »

Mit falschem Etikett: Das Familienentlastungsgesetz hat nur wenig mit Familie zu tun – auch sonst bleibt der Gesetzentwurf nur eine laue Pflichtübung

Berlin, den 10. Oktober 2018 – „Mutlos, kraftlos, uninspiriert, ohne sozialen Anspruch“ – mit deutlichen Worten kritisiert der Familienbund der Katholiken das sogenannte „Familienentlastungsgesetz“, das morgen in erster Lesung im Deutschen...  Mehr erfahren »

Nach Missbrauchsstudie: Familienbund-Präsident fordert verstärkte Präventionsarbeit für Familien und neue Ansätze in der Sexualmoral der Kirche

Berlin, den 25. September 2018 – Mit Betroffenheit und Bestürzung reagiert der Familienbund der Katholiken auf die heute von der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda offiziell vorgestellten Ergebnisse einer Studie, die erstmals den Umfang von...  Mehr erfahren »

Katholische Verbände fordern gemeinsam mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien

Berlin, 20. September 2018 – Anlässlich des Wohngipfels am 21. September im Bundeskanzleramt fordern der Deutsche Caritasverband (DCV), der Familienbund der Katholiken (FDK) und der Katholische Siedlungsdienst (KSD) in einem gemeinsamen...  Mehr erfahren »

Presseschau des Tages

16.10.2018

Ulrich Hoffmann (56), Theologe im Bistum Augsburg, ist neuer Präsident des Familienbundes der Katholiken. Dessen Bundesdelegiertenversammlung wählte ihn in Mainz zum Nachfolger von Stefan Becker, wie der Familienbund am Montag in Berlin mitteilte...  Mehr erfahren »

15.10.2018

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat am Freitag im Bundestag für den Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Rente geworben. Es sei ein "Kernversprechen des Sozialstaates, dass man nach einem Leben voller Arbeit eine auskömmliche, eine...  Mehr erfahren »

11.10.2018

Der Familienbund der Katholiken hat den Entwurf des Familienentlastungsgesetzes als "mutlos, kraftlos und uninspiriert" kritisiert. Es habe keinen sozialen Anspruch, erklärte Familienbund-Präsident Stefan Becker am Mittwoch in Berlin. Was...  Mehr erfahren »

10.10.2018

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will schwangere Frauen in Notsituationen stärker auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Dazu startete sie am Dienstag in Berlin eine Apothekenaktion. Apotheken, die sich daran beteiligen, bringen...  Mehr erfahren »

Unser Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert? 
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst.  Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

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